Allergie und Asthma

Allergie und Asthma

 

Qualitätsakupunktur – Akupunktur nach allen Regeln der Kunst

Gabriel Stux

Akupunktur hat im Westen 4 große Anwendungsgebiete: chronische Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates sind die häufigsten Indikationen, dicht gefolgt von Allergie und Asthma. Die Anwendung der Akupunktur bei Suchterkrankungen hat durch die gute Wirksamkeit der NADA Akupunktur gerade in den letzten Jahren in den USA deutlich zugenommen. Auch zur Rehabilitation von Lähmungen nach Schlaganfall ist die Akupunktur gut wirksam, wird aber in der Praxis deutlich seltener angewendet.

Akupunktur ist bei chronischen Rückenschmerzen in der Langzeitwirksamkeit doppelt so wirksam wie übliche westliche Standardtherapie und bei Knieschmerzen dreimal so effektiv. Bei Spannungskopfschmerz und Migräne sind 10 bzw. 11 Akupunktursitzungen in 6 Wochen geringfügig besser wirksam als 6 Monate westliche leitlinienorientierte medikamentöse Standardtherapie. Und dies obwohl in der Gerac Studie eine einfache westliche Akupunktur und nicht eine auf einer Chinesischen Diagnose aufbauende Qualitätsakupunktur praktiziert wurde. Dies sind die Ergebnisse der Gerac-Studie, der bislang größten klinischen Akupunkturstudie.

Die Lebensenergie steht im Mittelpunkt der Vorstellungen der chinesischen Medizin. Die Lebenskraft, das Qi, die Vitalität des Patienten ist ein wahrnehmbares und so diagnostizierbares Phänomen. Die Lebensenergie ist vergleichbar mit der Luft, die wir zum Leben benötigen.

Die aktuellen Krankenkassenstudien ART und Gerac ignorieren leider das Phänomen Qi und versuchen die therapeutischen Wirkungen der Akupunktur lediglich mit einer Spezifität von Akupunkturpunkten zu erklären. Eine Erklärungshypothese, die auf Vorstellungen aus der westlichen Pharmakologie beruht, das eine Pharmakon eine spezifische Wirkung auf ein Symptom hat. Diese Reduktion beengt die Anwendung und so auch die Wirksamkeit der Akupunktur in der westlichen Praxis deutlich. Viele weitere Therapie-Modalitäten sind an der Akupunkturwirkung beteiligt bei deren Anwendung die Wirksamkeit der Akupunktur verbessert wird.

Therapiemodalitäten

Auch der Titel der Lancet Publikation Acupuncture: not just needles?  zeigt, dass es bei der Akupunktur nicht nur auf das Stechen der Nadeln ankommt. Viele weitere Faktoren und Modalitäten der Therapie sind an der nachhaltigen Wirksamkeit der Akupunktur beteiligt. Die Akupunktur nach allen Regeln der Kunst verläuft schrittweise und beinhaltet weitere Faktoren und Modalitäten, die wichtigsten sind hier aufgeführt:

  • Bei der Chinesischen Akupunktur analysiert und beurteilt man im ersten Schritt also beim Stellen einer Chinesischen Diagnose die Lebenskräfte des Patienten und deren Störungen. Die Chinesische Diagnose ist immer ein integraler Teil der Therapie, im Gegensatz zum Diagnoseverständnis in der westlichen Medizin, wo sie von der Therapie deutlich getrennt wird.
  • Aus der Chinesischen Diagnose folgt die therapeutische Absicht, die Therapiestrategie in Form eines differenzierten Therapieplans, der neben der Auswahl optimaler Punktekombinationen auch Heilkräuter, Qi Gong und Tuina (chinesische Massagen) einschließen kann. Die Intentionalität der Therapie ist für die nachhaltige Wirksamkeit von entscheidendem Wert.
  • Die Art und Weise der Nadelung und der Stimulation der Nadeln, tonisieren oder sedierend, mit deutlich provoziertem Nadelgefühl, dem De Qi, wird von Experten als essentieller Bestandteil einer wirkungsvollen Akupunktur angesehen.
  • Wesentlich ist auch, dass der Patient nach dem Setzen der Nadeln, also während der Liegezeit, sich entspannt, und mit seinen Empfindungen nach innen geht. Der Fokus der Aufmerksamkeit sollte von der Außenwelt nach Innen zu seinen Gefühlen und inneren Empfindungen gerichtet sein. Dies setzt ruhige Räume voraus, offene Kabinen sind unangebracht.
  • Auch die Länge der Liegezeit von 20 – 30 Minuten ist entscheidend für die Wirksamkeit der Therapie.
  • Die ausreichende Anzahl von Sitzungen sowie eine adäquate Behandlungshäufigkeit meist von 2 Sitzungen in der Woche, die von der Schwere und Chronizität der Erkrankung und der Art des Störungsmusters abhängt, ist wesentlich für die Nachhaltigkeit der Wirksamkeit.
  • Auch die individuelle Reaktionsfähigkeit des Patienten, die vom Konstitutionstyp abhängt, ist essentiell für die therapeutische Wirksamkeit. Patienten, die sich leicht entspannen können oder gute Fähigkeiten zur Introversion zeigen, brauchen z. B. deutlich weniger Sitzungen für eine nachhaltige Therapiewirkung.

Jetzt nach dem Abschluß der Modellvorhaben und ART- und Gerac-Studien zeigt sich, das es nicht allein auf eine optimale Punktekombination ankommt, sondern auch auf viele andere Therapiemodalitäten. Aus diesem Grunde ist es bei komplexen Therapiemethoden wie Akupunktur, Psychotherapie oder physikalischer Therapie so schwierig in einer Kontrolltherapie eine nicht wirksame Therapie vorzutäuschen, also z. B. Sham Akupunktur anzuwenden. Deshalb spricht die ART – Studienleitung jetzt von Minimalakupunktur und nicht mehr von Sham.

Lebensenergie steht im Mittelpunkt

Wenn die Lebenskraft Qi fließend und in Harmonie ist, fühlt man sich gesund und vital. Wenn Qi in Ungleichgewicht ist, zu viel, zu wenig, oder im Fließen blockiert, ist man krank. Die Funktionen der einzelnen Organe und deren verschiedene Leistungen werden von der Lebensenergie, das den Organen innewohnt, hervorgebracht. Die Atmung als Funktion der Lungen, die Verdauung der Nahrung als Funktion des Magens und Darmes sind Ausdruck des Wirkens des Qi dieser Organe. Die Lebensenergie eines Organs reguliert die Art und Weise der Funktionen: Ist das Qi eines Organs schwach, ist die Funktion dieses Organs nur unvollständig, man atmet oberflächlich und wenig effektiv. Lebensenergie kann auch in Fülle sein, dann ist die Funktion überschießend.

Die Akupunktur führt zu einer sehr effizienten Regulierung des Lebensenergie Qi: Fließen des Qi wird gefördert, Fülle abgeleitet, bei Schwäche wird das Qi angeregt bzw. aktiviert.

Die Lebenskraft, die Vitalität des Patienten ist ein auch für den Therapeuten spürbares und so auch diagnostizierbares Phänomen. Eine Chinesischen Diagnose bildet die essentielle Voraussetzung und ist das grundlegende Fundament einer chinesischen Akupunktur, einer Akupunktur nach den Regeln der Kunst. Der Weg zu einer Diagnose ist in der chinesischen Medizin grundverschieden von dem Vorgehen in der heutigen westlichen Medizin. Der Arzt benutzt seine Sinne, um anhand der Symptome, den gestörten Funktionen von Organen, der äußeren Erscheinung des Patienten und der äußeren Untersuchung zur Diagnose von Störungsmustern der Lebenskraft Qi in den einzelnen Meridianen und Organen zu gelangen.

Heuschnupfen, allergische Rhinitis

Akupunktur wird immer häufiger als Alternative oder als ergänzende, komplementäre Behandlungsform bei Heuschnupfen angewendet. Die gute Wirkung der Akupunktur bei Heuschnupfen, aber auch bei anderen Allergien, zeigt sich in der täglichen Anwendungspraxis der Akupunktur.

Eine große Untersuchung der Techniker Krankenkasse zeigt bei Heuschnupfen sehr gute Therapieergebnisse. Wissenschaftler der Charité in Berlin haben im Auftrag der TK drei Jahre lang geforscht und nach wissenschaftlichen Beweisen für die Wirksamkeit der Jahrtausende alten Akupunktur-Methode gesucht. Bei dieser weltweit größten randomisierten Studie mit über 250.000 Patienten und rund 10.000 niedergelassenen Ärzten kam heraus: Akupunktur „wirkt sicher und dauerhaft“ bei Kopfschmerzen, chronischen Nackenschmerzen und auch bei Heuschnupfen. “ Jetzt liegt endlich der wissenschaftliche Beweis vor, dass Akupunktur in der Routineversorgung wirksam und sicher ist“ so der Projektleiter Professor Dr. Stefan Willich, Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité in Berlin. Neun von zehn Allergikern ging es auch sechs Monate nach der Behandlung noch deutlich besser. Noch höher lag die Besserungsrate bei Arthroseschmerzen 85 Prozent, Asthma 82 Prozent und Dysmenorrhoe 85 Prozent (Pressekonferenz der Techniker Krankenkasse im Januar 2004).

Die Erklärung für die guten Therapieerfolge, liefert die Theorie der chinesischen Medizin:
Bei Allergien ist eine grundlegende Schwäche des Milz-Pankreas-Organsystems, der Funktion der oberen Verdauungsorgane zu finden. Bei Heuschnupfen ist als deren Folge dieser „Schwäche der Mitte“, die Lebensenergie der oberen Atmungsorgane überschießend. Dadurch kommt es zu vermehrter Funktion der Nasenschleimhäute mit übermäßiger Sekretproduktion und Überreizung in Form von Jucken und Rötung der Augen- und Nasenschleimhäute.

Mit Hilfe der Akupunktur stärkt man zunächst geschwächte „Milz“, und dämpft durch „ableitende“  Nadelung den Füllezustand des Yang Anteils der Lunge. So werde die oberen Atemwege harmonisiert und die normale Funktion der Schleimhäute wiederhergestellt. Um einen dauerhaften Ausgleich der Lebenskräfte der Atmungsorgane zu erreichen, behandelt man Heuschnupfen mit 8-12 Akupunkturanwendungen. Die Therapie wird 1-2 Wochen vor dem voraussichtlichen Beginn der Heuschnupfenbeschwerden mit 2 Behandlungen pro Woche begonnen. Man behandelt im allgemeinen 6-8 Wochen lang, in den letzten Wochen nur einmal wöchentlich. In den meisten Fällen, bei 9 von 10 Patienten, wird im ersten Jahr eine Besserung der Beschwerden um 50-70% erreicht, im zweiten Jahr häufig eine noch deutlichere Beschwerdelinderung.

Asthma bronchiale

Asthma bronchiale ist eine der Hauptindikationen der Akupunktur bei Erkrankungen der inneren Organe. Akute Formen zeigen meist dauerhafte Heilerfolge nach kurzer Therapiezeit. Selbst bei chronischem Verlauf über Jahrzehnte und bestehenden Lungenveränderungen gelingt es nachhaltig die Spastik und dann auch den Medikamentenkonsum deutlich zu reduzieren. Bei Asthmapatienten, die Kortikosteroide einnehmen, werden diese parallel mit der Akupunkturtherapie in den ersten Behandlungswochen langsam abgesetzt. Beim Bronchialasthma liegt eine Labilität der Bronchien vor, die auf verschiedene Reize, z.B. Staub, psychischer oder körperlicher Streß oder Kälte, mit einer Engstellung der Bronchialmuskulatur reagieren. Häufig findet man neben diesem Hauptsymptom der Atemnot auch eine übermäßige Schleimproduktion. Begleitend können auch die Stirn- oder Nebenhöhlen chronisch entzündet sein.

Nach chinesischer Vorstellung unterscheidet man Asthma vom Fülle- oder vom Schwächetyp. Asthma als Füllestörung beruht auf äußerem Wind- und Kälteeinfluß oder ist vom Hitzetyp und dann durch Ansammlung von Schleim gekennzeichnet. Bei Asthma mit Schwächestörung der Lunge ist oft auch die Niere geschwächt. Die Niere “kann das Qi der Lunge nicht empfangen”, das sich dann staut und die Atemnot begünstigt. Bei allergischem Asthma ist neben der Lunge meist auch das Milz-Pankreas-System geschwächt. Die Diagnose der gestörten Organe sowie die Unterscheidung vom Fülle- bzw. Schwächetyp nach den diagnostischen Kategorien sind für die Therapie von großer Bedeutung.

Bei chronischen, jahrzehntelangen Verlaufsformen mit bestehenden Lungenveränderungen ist eine Langzeittherapie mit 20-30 Sitzungen notwendig um einen nachhaltigen Behandlungserfolg zu erzielen. In akuten Fällen sind oft 10-15 Behandlungen ausreichend. Hier gelingt es fast immer, die Krankheit dauerhaft zu besiegen. Besonders bei Kindern und bei akuten Formen ist Akupunkturtherapie sehr wirksam.

 

 

 

Chinesische Akupunktur

 

Bei der Chinesischen Akupunktur nach den Regeln der Kunst, stellt man zunächst eine chinesische Diagnose und berücksichtigt die inneren Störungen der Lebensenergie des Patienten. Die Chinesische Akupunktur wird von 20-30% der akupunktierenden Ärzte im Westen angewendet.

Viel Ärzte praktizieren im Gegensatz dazu eine westlich symptomorientierte Form der Akupunktur. Diese geht in erster Linie von Krankheitskonzepten der westlichen Medizin aus, wie sie in der Anwendung von Medikamenten üblich sind. Rezeptartige Punktekombinationen stehen im Vordergrund. Westliche Akupunktur wird in der Regel von Ärzten mit einer „Grundausbildung Akupunktur“ von 140 Stunden Ausbildungszeit praktiziert.

Bei chronischen Erkrankungen wie Asthma, Migräne, Tinnitus, Depression, Schlafstörung, Trigeminusneuralgie ist der Erfolg der Akupunkturbehandlung von der vorausgehenden chinesischen Diagnose und der Anwendung von gezielten Therapiestrategien abhängig. Die Anwendung der chinesischen Akupunktur erfordert eine umfangreiche Akupunkturausbildung, die „Vollausbildung“ genannt wird und mindestens 350 Unterrichtsstunden umfasst.
Akupunktur nach allen Regeln der Kunst

Nur eine qualitativ hochwertige Akupunktur nach allen Regeln der Kunst ermöglicht jedoch bestmögliche Therapieergebnisse. In der Qualitätsinitiative Akupunktur haben sich Akupunkturgesellschaften mit anderen kompetenten Partnern zusammen getan, um sich für eine gesicherte Qualität in der Akupunktur und damit eine bestmögliche und hochwertige Akupunkturtherapie zu engagieren. Im Fokus steht dabei das Interesse, Akupunktur nicht auf das symptomatische Stechen von Nadeln zu reduzieren, sondern die Gesamttherapie im Kontext der Chinesischen Medizin zu sehen und für Patienten und Laien verständlich zu machen. Für eine Qualitätsakupunktur wurden von der Qualitätsinitiative Akupunktur Leitlinien und Therapiestandards formuliert. Gemäß dem Konsensuspapier zur Qualität der Akupunktur der Qualitätsinitiative Akupunktur stehen dabei u. a. die Chinesische Diagnose, die Regulierung der Lebensenergie Qi, der Therapieplan und spezifische Behandlungsmodalitäten im Vordergrund.

Ein Qualitätssiegel wird an die Ärzte verliehen, deren Ausbildung, Wissen und Erfahrung höchsten Qualitätsstandards genügen. Mit diesem Qualitätssiegel signalisieren Ärzte, dass ihre Akupunktur mehr ist als nur einfaches rezeptartiges „Nadelsetzen am Fließband“. Patienten erkennen am Qualitätssiegel, dass sie sich in erfahrene und kompetente Hände begeben, die sie individuell behandeln.

Das Qualitätssiegel daran erkennen Sie einen guten Akupunktur-Arzt

Das Logo der Qualitätsinitiative Akupunktur

Information des Patienten

Auch die Information des Patienten über die Chinesische Diagnose und den Therapieplan sind Voraussetzungen für eine gute Akupunkturbehandlung, gerade auch bei der Notwendigkeit zusätzlicher Therapiemaßnahmen. Der Therapieplan kann zur Unterstützung weitere therapeutische Maßnahmen vorsehen, wie etwa Qi Gong, Tai Ji, Tuina, Moxibustion oder die Anwendung von Ernährungsmedizin bzw. von chinesischen Heilkräutern. Die Akupunktur ist die zentrale Behandlungsmaßnahme innerhalb einer ganzen Reihe von weiteren therapeutischen Interventionen im Bereich der Chinesischen Medizin.
Qi Gong

Qi Gong ist eine prophylaktische Methode von Atem- und Meditationsübungen zur Prävention und Therapie. Ziel ist die Harmonisierung und Anregung der Lebensenergie Qi. Der Übende leitet mit dem Atem, mit sanft fließenden Bewegungen und mit seinem Bewußtsein die Lebensenergie Qi durch den Körper. So lösen sich leichter Blockaden und die Bewegungen des Qi wird deutlich angeregt. Ein intensives Gefühl von Entspannung und innerer Gelöstheit stellt sich ein. Qi Gong wird das Kultivieren der Lebenskräfte genannt und beinhaltet auch meditative Elemente.
Tuina

Tuina ist eine Form der chinesischen manuellen Therapie durch deren Anwendung Akupunkturpunkte stimuliert werden, um Schmerzen des Bewegungsapparates zu lindern. Das harmonische Fließen der Lebensenergie Qi wird gefördert. Die Tuina wird auch bei inneren, gynäkologischen und psychosomatischen Erkrankungen erfolgreich eingesetzt.
Chinesische Ernährungsmedizin

In der chinesischen Ernährungsmedizin lassen sich viele Störungen durch eine ausgeglichene Zusammensetzung der Nahrung beeinflussen. Jedes Nahrungsmittel hat durch seine spezifische Qualitäten eine besondere Wirkung auf innere Organe und deren Lebenskräfte. Man kennt wärmende, kühlende, befeuchtende, aufsteigende oder absenkende Wirkungen von Nahrungsmitteln. Durch individuelle Gestaltung der Zusammensetzung der Speisen lassen sich viele Störungen positiv beeinflussen.

 

 

 

Ankündigung

Kongress Königstein im Taunus   25. – 27. November 2016
„Medizin und Bewusstsein“ – Quellen des Lebens

www.medizinundbewusstsein.de
Unsere Gesellschaft wird mit drei Workshops und einem Ausstellungsstand beteiligt sein.

Magische Punkte – 3. Folge.

Helles Licht

„Es wird heller“ sagte Herr S. nach der 3. Akupunkturbehandlung, zu der er alle 6 Monate kommt. Herr S. leidet seit 15 Jahren an einer trockenen Maculadegeneration. Eine zentrale Rolle spielen auch hier „Magische Punkte“:

Guanming 

Guanming – Ming bedeutet „Licht“, Guang „Helligkeit“: Dieser Punkt wird auch „Doppeltes Licht“ genannt oder „Helles Licht“ Gb. 37 ist der Luo Punkt der Gallenblase 5 Cun oberhalb des Außenknöchels gelegen, ist es der wichtigste Punkt für Augenerkrankungen.

Große Bewegung   

Taichong – „Großer Impuls“ ist der zweite „Magische Punkt“ für die Augen.
Als Yuan Punkt der Leber bewegt er sehr viel Qi und beseitigt Stagnation also Blockaden des Qi im ganzen Körper und ist somit auch der wichtigste Punkt für Kopfschmerzen und Migräne.

Großes Fließen

Hegu Di. 4 ist auch ein zentraler Yuan Punkt und bringt viel Qi zum fließen.  Gemeinsam mit Taichong wird Hegu die „Vier Tore“ genannt, weil sich große Tore für das Fließen von Qi öffnen. Hegu Di. 4 ist auch ein zentraler Punkt zur Behandlung von Augenerkrankungen, Kopfschmerzen und Migräne.

Magische Punkte, zweite Folge

Gabriel Stux

Bei der Heuschnupfenbehandlung steht das Milz-Pankreas System als Wurzel Ben im Mittelpunkt der Therapie und somit das Epigastrium mit dem magischen Erde Mitte-Punkt Ren 12. Die Schwäche des Milz-Pankreas ist hier die primäre Ursache nach Vorstellungen der Chinesischen Medizin. Schwäche des Milz-Pankreas ist durch eine Funktionsschwäche der oberen Verdauungsorgane gekennzeichnet. Durch einen Mangel an Verdauungssäften wird die Nahrung nur unzureichend verdaut, die Folge sind Abwehrschwäche und Allergien.

Die Mitte stärken „Bu Zhong“

Ren 12 Zhongwan ist der wichtigste Punkt zum Stärken des Milz Pankreas, der Erde, der Mitte Energie der chinesischen Medizin. Zhong bedeutet Mitte auch China das Reich der Mitte Zhongguo. Wärmen mit Moxa oder mit Hilfe einer Wärmflasche von Ren 12 ist bei Magen- und Darmerkrankungen, besonders beim Vorliegen einer Schwächestörung des Milz-Pankreas-Systems hoch wirksam. Hier nährt man die Mitte, die geschwächte Milz Pankreas System am besten. Auch hier können die 4 umkreisenden Punkte, lateral Ma. 21, sowie  Ren 10 unterhalb und Ren 14 oberhalb von Ren Mai  12 die Mitte  zusätzlich stärken. Wärmen mit Moxa stärkt zusätzlich die geschwächte Milz Pankreas.

Auch die angewärmten Hände des Patienten auf diese 4 Punkte aufgelegt oder in kreisförmiger Qi Gong Position vor dem Epigastrium stärken die Energie der Mitte. Von hier gehen die Hände langsam V-förmig zu Lu. 1 Zongfu. Nach der Mutter-Sohn Regel stärkt die Milz-Mitte als Mutter die Lunge das schwache Kind. So bildet
Ren Mai 12  und Lu.  1 ein nach oben offenes magisches Dreieck zur Qi Gong Behandlung der Wurzel Ben, der inneren Ebene von Heuschnupfen und Allergien. Das obere kleine Dreieck aus Ex. 1 und Di. 20 oder etwas größer aus Ex. 1 und Ma. 3 eliminieren die Hitze und Fülle der Nase bei Heuschnupfen oder Sinusitis.

Mit „Oberer Mitte der Lungen “ stärkend die Therapie der Nieren beginnen   

Zhongfu Lu. 1 ist der erste Punkt den man meist am Anfang in der Ausbildung Akupunktur erlernt. Er ist ein Mu Punkt, ein wichtiger Alarmpunkt der bei Schwächestörungen der Lunge druckempfindlich wird. Zhongfu Lu. 1 ist in einer zarten Mulde 6 Cun neben der Mittellinie medial vom Schultergelenk, im ersten ICR. gelegen. Diese Punkte stärkt die zarten Lebenskräfte der Lunge und bringt sie mit Hilfe einer in diesem Raum fokussierten Qigong-Atmung in Bewegung.

Die Mu und die Shu Punkte also Lu. 1 und Bl. 13 der Lunge tonisieren die Yin und die Yang Energie der Lunge.  Man hält die Handflächen kreisförmig vor den Lungenpunkten 1 Zhongfu und atmet mit etwas betonter Einatmung in diesen oberen Lungen-Raum.

Gerade die zarte Qi Gong-Atmung hat eine intensive belebende Wirkung auf kalte und geschwächte Lungenenergie. Nach der Mutter-Sohn Regel stärkt die Lunge als zarte Mutter die kalten Nieren das schwache Kind bei Knie- sowie Rückenschmerzen oder im Alter bei Arthrosen.

Auch das Yang der Lunge aktivieren 

Der aus dem Qigong bekannte Punkt an der Handinnseite Pe. 8 Laogong auf den Yang Bereich der Lunge, auf Bl. 13 Feishu wärmend auflegen bei Kindern beispielsweise als Bestärkung ist magisch wirksam zum aktivieren des Yang der Lunge.  Feishu ist der „Transportpunkt“ des Yang Qi zur Lunge, chinesisch Fei. Hier kann man die aktive Atmungsenergie der Lunge stärken. Die wärmende Energie der Hand ist hier im besonderen Maße wirksam, sogar deutlich langanhaltender als das Moxen dieses Punktes. Die Handinnseite bedeckt und aktiviert hier auch die beiden hochwirksamen Yang Punkte Du Mai 13 und Bl. 13 den Shu Punkt der Lunge.

In der kommenden Publikation werden wir den magischen Punkt „Große Energie“ mit Mingmen dem Tor des Lebens vorstellen.

Dr. med. Gabriel Stux
Akupunktur Gesundheit und Meditation Centrum
Inselstr. 34   40479 Düsseldorf Mitte

www.GabrielStux.de

Magische Punkte

Magic Bell Rock Vortex in Sedona Arizona strahlt kräftige magische Erdenergie aus

Magic Bell Rock Vortex in Sedona Arizona strahlt kräftige magische Erdenergie aus

Gabriel Stux

Glückspunkte sind besondere Magische Punkte   

„Bitte setzen Sie die Glückspunkte!“ sagte Frau M. nach einer Behandlungspause von zwei Jahren. „Welche Punkte meinen Sie?“.  Patientin zeigt auf Baihui und sagt, sie möchte auch die anderen Punkte auf dem Kopf genadelt haben. „Diese Punkte bewegten ihre Lebenskräfte und öffneten ihre Psyche“.

Woher kommen die wundersamen Wirkungen von Baihui?
Baihui liegt in der Mitte des Kronenchakra, des 7. Chakra, dem oberen Yang Chakra, einer Öffnung die Seele und Körper in Verbindung bringt. Baihui weitet das Kronenchakra aus und bringt Helligkeit des Seelenlichts in den Körper, erhellt also, macht alles transparenter, durchsichtiger, erleuchteter. Dieses Phänomen spüren sensible Patienten. Aber auch der erfahrene Akupunkurtherapeut erkennt diese zarte Veränderungen im aufgehellten Erscheinen des Patienten.

Eine andere Patientin sprach von „Wo hast Du diese Wunderpunkt entdeckt “ und   eine andere von „Bliss-points“.

Magischer Punkt – Yuan die tiefe Quelle

Mit drei magischen Punkten Baihui, Guanyuan und Ren 17 beginnen wir 2016 eine neue Publikationsserie.

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Magischer See in Singapur Zoo

Ren Mai 4 GuanYuan eine Handbreite unter dem Nabel gelegen, ist ein ganz besonderer magischer Punkt. Yuan ist der Ursprung, die Quelle der Lebensenergie aus tiefsten Schichten, hier der tiefsten Nieren Yin Ebene. Guan bedeutet umschlossen, aber auch behütet oder beschützt. Man übersetzt meist mit „Umschlossene Ursprungsenergie“.

Guanyuan nährt die Quelle der Niere, das Yuan Qi, das Nieren Yin. Diese Grundenergie ist bei älteren Menschen und auch bei chronischen Erkrankungen geschwächt. Durch die „Nieren Yin Leere“ ist auch das Nieren Yang schwach, trotzdem findet man oft Hitze und Fülle Symptome der Leber und des Herzen mit oft stark belastender Symptomatik.

Auch bei Ren 4 intensivieren die vier umliegenden Punkte, also Ren 3 und Ren 5 sowie Niere 13 lateral gelegen, die Wirkung dieses Punktes, ähnlich wie dies Sishenzong, bei Baihui tun. Man schreibt in die Karte: Du 20 + 4  bzw. Ren 4 + 4.

Auch das Moxen mit Moxazigarren oder das Auflegen einer  Kinderwärmflasche  auf Ren 4 + 4 ist gut wirksam, da die Nierenenergie gerade bei Schwäche des Yang kälter wird und entsprechend mit Wärme aktiviert werden kann. Ren 4 Guanyuan ist der zweite magische Punkt mit besonderer Wirksamkeit auf den unteren Yin Pol des Körpers, der stabilisierend und so auch beruhigend wirkt.

Magischer Punkt – Mitte des Brustkorbs 

Weiß leuchtende Lilie

Weiß leuchtende Lilie

Der dritte magische Punkt ist Ren 17 Shanzhong „Brustkorbmitte“ einer der zentralsten Punkte der Akupunktur liegt im 4. ICR. in der frontalen Mittellinie.
Ren Mai 17 ist der „Meisterpunkt“ für die Atmung und hat eine starke harmonisierende Wirkung auch auf das Herz. Die Feuer-Energie des Herzens mit den besonderen Qualitäten Weite und Wärme wird entspricht dem Kaisers  der Mitte Chinas steht. Das Herz in der Mitte harmonisiert alle Organe und belebt alle Lebenskräfte.

Auch bei Ren 17 gibt es vier Punkte, Ren 17 + 4 die die Wirkung von Ren 17 stärken indem sie die Herzblockaden lösen. Magische Punkte haben ganz außergewöhnlichen magischen Wirkungen.

Optimieren der Wirkungen der Akupunktur: 5 essentielle Modalitäten in Kurzform

Eine zusammenfassende Darstellung von weiterer 5 essentiellen Modalitäten in Kurzform

  • Freies Fließen von Qi  das „Flow“
  • Leber beruhigen und harmonisieren
  • Stärken der Mitte, des Milz-Pankreas
  • Schlaf tief und erholsam mit Lunge und Niere Verbinden
  • Helle Stirn  klarer Kopf

Die Verbesserung der Akupunkturanwendung erfolgt mit 30 essentiellen Modalitäten zur Intensivierung der Wirkungen der Akupunktur. Diese Methoden aus 25 Jahren täglicher Praxis begleiten die übliche Akupunktur und unterstützen sie wirkungsvoll:

Freies Fließen von Qi  das „Flow“ 

Das freie Fließen des Qi ist da Ziel jeder guten Akupunkturbehandlung.
„Free Flow“ ist ein wichtiges Ziel auch im Sport. Die fließende Qualität der Lebenskräfte ist von besonderem Wert. Bei „guten Akupunkturbehandlung“ verspürt der Patient während der Sitzung ein fließendes Gefühl im Körper, das anregend, oft sogar euphorisierend empfunden wird. Das Fokussieren auf eine betonte Ausatmung kann diese Empfindungen verstärken.

Blockaden des Fließens von Qi sind Ursache von Schmerzen von Migräne und Kopfschmerzen aber auch von Verspannungen, von Bewegungseinschränkungen, sowie von Steifigkeit. Die fließende Leberenergie Qi ist der wichtigste „Motor“ für das freie Fließen von Emotionen und von fließenden Muskelbewegungen. 

Optimieren der Akupunkturwirksamkeit, der Effektivität der Therapie

Zusammenfassende Darstellung der sieben essentiellen Modalitäten
Gabriel Stux

Atmen, bewusstes Atmen, bewusst betontes Einatmen, fließendes Ausatmen lädt Lebenskräfte auf, die zarten Lungenkräfte werden gestärkt. Die Lungenspitzen gehen nach oben, füllen sich mit Lebensenergie. Man fokussiert die Aufmerksamkeit auf die Punkte Lunge 1 und auf Gb. 21. Gerade den sensiblen Punkt Lunge 1 kann man bei Lungenschwäche mit den Händen haltend wärmen. Nachdem die Lungenspitzen nach 3-5 Minuten intensiver Einatmung aufgefüllt sind, geht man mit den Händen in Qi Gong Position nach unten und dann weiter tiefer in den Körper hinein mit der Aufmerksamkeit bis man den Oberbauch erreicht. Nachdem man den Ober- und Mittelbauch intensiv mit Atem gefüllt hat, geht der Atem intensiv in den Unterbauch in den Beckenraum zur Nierenenergie. Lunge, das zarteste Organ fördert als „Mutter“ im Sheng Förder-Zyklus die Niere. ( 1 )

Aku-Taping und Qi Gong 
zur Intensivierung der Wirkungen der Akupunktur am Beispiel der Fibromyalgie

Optimieren der Wirksamkeit der Akupunktur

Aku-Taping und Qi Gong
zur Intensivierung der Wirkungen der Akupunktur am Beispiel der Fibromyalgie

Jürgen Wismach und Gabriel Stux

Zur Stärkung der Mitte (Milz-Pankreas)

Foto: Stärkung der Mitte (Milz-Pankreas)

Nach Kriterien der chinesischen Medizin werden beim Aku-Taping die Klebestreifen im Verlauf der Leitbahnen, auf den Meridianen also, fixiert. Gerade die haltenden Aspekte der Tapes sind von besonderer Wirksamkeit, da sie die Yin und Yang Kräfte in den Meridianen zusammenhalten.  Somit verbindet man Yin und Yang intensiver, und die Tapes reduzieren durch dieses intensive Verbinden Obstruktionen und Stagnationen in den Meridianen und auch in ihren Kollateralen, den kleinen Luo Gefäßen.

Die Regulation der Muskelspannung trägt zur Verbesserung von Bewegungsmustern bei. Dies hat einen zusätzlichen hohen Stellenwert bei den wichtigsten Wirkungen des  Aku-Taping Spannungsminderung und oft deutlichen Schmerzreduktion durch fördern des Qi-Flusses in den Meridianen. Auch Schwellungen können zusätzlich durch die Verbesserung des Lymphflusses positiv beeinflusst werden, da Qi und Blut und auch die Lymphe gemeinsam besser fließen.

Einführende Darlegungen von Prof. Paul P. Unschuld zur Eröffnung des Rothenburger TCM Kongreß 2015

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

vor nun genau 100 Jahren erlitt China eine der wohl traumatisierendsten Demütigungen in seiner langen Geschichte. Japan sah sich in der Lage, der jungen Republik China einen Katalog von 21 Forderungen zu stellen, deren Erfüllung einer Unterwerfung Chinas gleichgekommen wäre.

Diese Demütigung war nur eines der Anzeichen für den desolaten Zustand Chinas. China war weder technologisch noch kulturell in der Lage, sich gegen die zunehmenden Souveränitätsverluste an die westlichen Mächte, an Russland und nun auch gegenüber an einen asiatischen Nachbarn zu erwehren. Ein Großteil der Intellektuellen und dann auch die politische Führung mussten einsehen, dass China nur dann eine Chance hatte, als unabhängiger Staat zu überleben und vielleicht in ferner Zukunft wieder einmal ein starkes „Reich der Mitte“ zu werden, wenn man sich die Fähigkeiten der Eindringling aneignete, die deren Übermacht zu Grunde lagen.

Warum erinnere ich hier an diese Erfahrungen Chinas. Die Mehrzahl der für das Schicksal des Landes Verantwortlichen konnte sich der Erkenntnis nicht länger verschließen, dass man nicht irgendwelche einzelnen, nützlichen Elemente aus der westlichen Kultur herauslösen und im Kampf gegen die Eindringlinge einsetzen konnte. Es begann ein Lernprozess, der in unseren Tagen zwar noch nicht zum Abschluss gekommen ist, der aber bereits deutliche Erfolge zeigt. China ist wieder ein weltweit mächtiges Land und strebt der alten Vormachtstellung in Ostasien und vielleicht auch darüber hinaus zu. Um das Ziel zu erreichen, hat China seit nun 100 Jahren ein Programm aufgelegt, vom Westen zu lernen, einschließlich der westlichen Medizin, und auch das gesamte Kulturpaket zu erwerben, das diese westliche Medizin hervorgebracht hat und in das diese westliche Medizin eingebunden ist.

Herz und Nieren harmonisieren: Feuer und Wasser verbinden mit Qi Gong Meditation von 10 Minuten

Gabriel Stux

Mit dem Qi Gong beginnt man im Herz Raum mit tiefen ruhigen Atemzügen. Die Einatmung wird zunächst betont. Die Hände gehen zum Sternum, dem Brustbein, wo sie zart aufliegen. Nach 2 bis 3 Minuten gehen die Hände in einen kleinen Qi Gong Kreis, 2 bis 5 cm vor das Sternum, auch die Aufmerksamkeit und die fokussierte Atmung geht in diesen Kreis.

Nach 2 bis 3 Minuten weitet man diesen kleinen  Kreis langsam aus zu einem  Durchmesser von 10 bis 15 cm … nach weiteren 2 bis 3 Minuten zu einem  großen Kreis von 30 bis 50 cm. Hier verweilt die Aufmerksamkeit und die ruhige tiefe Atmung für weitere 5 Minuten.

Auf das Herz fokussierte Atem und Meditationsübungen harmonisieren das Herz. Es kommt langsam zur Ausweitung des Herzraumes. So geht mit kontinuierlichem Üben die Lebensenergie Qi mit dem Atem und mit langsam fließenden Bewegungen der Hände zum Herz Raum. Es lösen sich Blockaden langsam von selbst und die Bewegungen des Qi werden wahrgenommen. Ein intensives Gefühl von Entspannung und innerer Gelöstheit stellt sich ein. Das Ziel ist die Harmonisierung und Anregung der Lebensenergie. Qi Gong ist das sanfte, langsame Üben des Qi, eine Methode die „Lebenskräfte zu kultivieren“.

Hände Heilen, heilendes Herz, heilendes Bewußtsein

Healing Hands, Healing Heart 

Gabriel Stux

Neben dem Herzen, der Quelle für Mitgefühl, der Kehle mit der Sprache sind die Hände die wichtigste Quelle für heilende Lebensenergie und so für beste Gesundheit. Die Hände sind eine essentielle Quelle für nachhaltiges, wirksames Heilen, das sich in stabiler Gesundheit zeigt. Hände massieren angespannte Muskel und Sehnen. Hände setzen Nadeln mit Energie und drehen sie zur Stimulation.

Wirkliches Heilen ist dauerhaft und anhaltend. Dauerhaftes Beseitigen von Erkrankungen ist das Wesen von Energien-Heilen, sie steht im Mittelpunkt der Chinesischen Medizin und auch der indischen Medizin.

Heilende Hände 

Hände halten, diagnostizieren, Hände stützen, nähren; Sie wärmen und  können oft auch heilen. Wenn Eltern die Hand auf die Schulter ihrer Kinder legen bestärkt dies die Aktivität, die Motivation. Es hilft Kindern aktiv zu werden, etwas Neues zu unternehmen.

Wenn man einem kleinen Kindern die Hand auf die Rücken legt oder zwischen den Schulterblätter stärkt man das aktive Yang und wenn dies die Mutter oder der Vater oder ein Lehrer tut, hat dies eine ganz besondere Wirkung.